Schützenbild
 
Niederlande 17. Jahrhundert
 
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BILDUNTERSCHRIFT (© cvu)

   
Begriffsdefinition und -herkunft
Das Schützenbild ist eine Untergattung des niederländischen Gruppenbildnis. Die Schützen waren eine Form bürgerlicher Stadtwehr.
 
Genese
Jan van Scorel (geb. 1495 in Schoorl bei Alkmaar, gest. 1562 in Utrecht) malt 1525 mit den Jerusalemfahrern erstmals ein Schützenbildnis. Das Portrait ist die typischste Gattung für N-NL. Hier zeigt sich das Gruppenbild in seiner frühen Form: ernst und sachlich. Es folgt Dirck Jacobsz. Bild der Kloveniers 1529. Cornelis Anthonisz Braspenning Rijksmuseum (1533) zeigt die erste Mahlzeit einer Schützengruppe. Bei den Poseters von 1566 schließt Dirch Barendsz erstmals den Raum.

Nach der Umformung der Schützen-"Rotten" zu -"Doelen" bringt Cornelis Ketel (geb. 1548 in Gouda, gest. 1616 in Amsterdam) bei der Kompanie des Kapitäns Dirck Jacobsz. (1588, Amsterdam) erstmals Bewegung in die Truppe. Diese Tendenz sollte 1642 in Rembrandts Nachtwache münden.

 
Hauptwerke      
Ort Titel Maler Datierung
       
 

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Galerie

 

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